Sonntag, 4. Februar 2018

Na endlich!

2010 habe ich zum ersten Mal einen königsblauen Stoff gekauft, mit dem Ziel, daraus einen Trenchcoat zu nähen. So wirklich anfreunden konnte ich mich damit aber irgendwie nie. Der Blauton war einfach nicht so, wie ich ihn mir gewünscht hätte.

Zwei Jahre später ist mir durch Zufall und auch nur, weil lenelein mich darauf aufmerksam gemacht hat, ein zweiter Stoff ins Netz gegangen. Soooooo wunderschön! Ein dunkles saphirblau mit Stand und Glanz.

Der erste Stoff wurde immer mal wieder als Zwischenfutter in Korsetts verarbeitet und ist mittlerweile aufgebraucht. Der zweite Stoff wartete brav auf seinen Einsatz. Und wartete. Und wartete. Und wartete.

Und man mag es kaum glauben, es ist soweit!

Nachdem ich also vor sieben Jahren(!) das Projekt "blauer Trenchcoat" geplant habe, habe ich vor ein paar Tagen mit der Umsetzung begonnen.

Als erstes muss natürlich der Schnitt abgezeichnet werden. Durch meine relativ große Burdasammlung konnte ich darauf verzichten, extra einen Schnitt zu kaufen.


Logischerweise folgt auf das Abzeichnen des Schnittes das Übertragen auf den Stoff und der Zuschnitt.


Der grobe Mantelrohbau ist auch schon zusammen genäht und an meine Figur angepasst.

Burdaschnitte sind bei mir oft Glücksspiel. Entweder zu klein oder wie in diesem Fall viel zu weit. Häh!? Naja, lieber zu weit als zu eng. Das kann man schließlich einfacher korrigieren.

Als nächstes geht es weiter mit den kleinen Details wie Schulterriegeln, Gürtelschlaufen und so weiter.

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