Sonntag, 15. Februar 2015

Hoheitsgebiet

Der Kampf mit meinem Nähzimmer und der Ordnung. In der neuen Wohnung wurde es nicht besser, zumal sich die Größe des Raumes im Vergleich zur alten Wohnung halbiert hat. Aber ist es nicht möglich, ein gemütliches, kleines Nähzimmer einzurichten? Andere schaffen das doch auch, an der Raumgröße kann es also nicht liegen.

Kurzerhand habe ich also alles aus den Schränken gezogen und die Regale leer geräumt. Auf eBay Kleinanzeigen einen neuen, kleineren Schreibtisch besorgt und den alten auseinander genommen.

Das führte erst mal zu großem Chaos. Beziehungsweise noch größerem Chaos als vorher.


Aber die Ecke, wo das Stoffregal hinsoll, war so schon mal frei und ich konnte den neu Erworbenen aufbauen.


Im nächsten Schritt wurde der vorher vollgestellt Zuschneidetisch wieder einigermaßen leer geräumt und um gute 35 cm gekürzt. Die Wirkung ist gigantisch! Der Raum wirkt dadurch wesentlich größer und man kann sich viel besser darin bewegen.


Frei geräumter Tisch und frei geräumte Ecke auf der einen Seite,


großes Chaos auf der anderen Seite *seufz*. Es liegt noch einiges an Arbeit vor mir!


Aber um diese weiter einzudämmen, habe ich mich mit Putzlappen, Reiniger und Wasser bewaffnet, das Regal und den Tisch gründlich abgeschrubbt und den Raum, soweit möglich, gefegt.

Die in der Wohnung verteilten Stoffe wurden herangeschafft und wieder an ihrem vorgesehenen Platz verstaut.

Die alten CDs aus dem kleinen Metallregal verbannt, sodass in diesem Platz für kleinere Utensilien ist (Strasssteine, Ösenzangen, usw.).

Die alte Garnkiste suchen, Fäden entknoten und die Garnspulen ordentlich nach Farbe sortiert auf die Halterung an der Wand abgelegt. Und wenn ich schon mal dabei bin, gleich noch die Fensterbank aufräumen und etwas dekorieren.

Das kann sich doch schon mal sehen lassen!


Das Chaos hinter dem Schreibtisch wurde danach in Angriff genommen. Das Trampolin ab in die Garage, bei der Gelegenheit die vergessenen Schranktüren aus der Garage geholt, das kleine Schränkchen entmüllt und die Schranktüren montiert.



Der kleine Raumteiler wurde wieder hineingetragen, die Ordner neu verstaut und die Ablagefläche oben ebenfalls anders genutzt. Statt den Kisten, in der sich allerhand Krimskrams angehäuft hatte, wurden dekorative kleine Glasschälchen mit Deckel platziert und mit Unterfadenspulen gefüllt. Daneben die Kisten mit gesammeltem Dekokram und Satinbändern bzw. Bändern allgemein in verschiedenen Farben.

Der Rest hat sich dann von alleine aufgeräumt. Das Bügelbrett in die Lücke hinter den Zuschneidetisch, Schreibutensilien, Taschenrechner etc. griffbereit an das Kopfende, Putzmittel zurück in den Abstellschrank und so weiter und so weiter.


Zum Schluss noch die Gardinen aufhängen (schööööön!) und noch mal fegen. Und schon benutze ich mein Nähzimmer viel lieber :D



Ein kleines Stück vom alten Nähtisch wurde auch noch recycelt. Ich habe die ate Farbe abgeschliffen und anschließend neu lackiert, die Platte mit schwarzer Spitze überzogen und Schrauben in regelmäßigen Abständen hineingeschraubt. An der Wand montiert ergibt sich so eine hübsche Möglichkeit, meine Ovi-Spulen griffbereit aufzubewahren.



4 Kommentare:

  1. Wirklich toll wie du deine Schritte dokumentiert hast! Und es ist wirklich schön geworden... Ich will auch ein Nähzimmer! *heul*

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  2. Respekt, dass du dich da so durchgearbeitet hast! Und ich bin neidisch, dass du ein Nähzimmer hast (erstrecht, wo es jetzt so schön und aufgeräumt ist^^).

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    1. Wenn es mich nicht so unfassbar genervt hätte, würde es bestimmt immer noch so vor sich hin dümpeln. Aber das hat dann den nötigen Kick gegeben :-D

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