Zurück zum Nähprozess:
Ohne Bügeleisen habe ich mich erst mal um das Mieder gekümmert und jeweils bei allen drei Lagen (Oberstoff, Zwischenfutter, Futter) die Seitennähte geschlossen.
Danach habe ich die Ärmel aus Baumwollbatist zugeschnitten. Der hat sich natürlich reichlich unkoopertiv verhalten und jede Menge Knautschfalten aufgewiesen. Da merkt man wieder, wie wichtig ein Bügeleisen zum nähen eigentlich ist...
Tags drauf konnte ich ja dann Muttis Eisen abholen. Donnerstag Abend, mit Wärmepflaster auf der Niere, ging es dann weiter. Futter und Zwischenfutter übereinander legen, Tunnel für die Stäbe steppen, Stahl ablängen und in die Tunnel schieben. Dann alle drei Lagen zu einem Mieder zusammen nähen.
Als ich dann den Oberrock an das Mieder genäht habe, habe ich mir erst mal drei Nadeln abgebrochen. Möp. Aber immerhin waren Mieder und Rock dann eine Einheit.
Es war 22 Uhr und Zeit für die erste Anprobe. Soweit okay, aber die Schultern verlangen nach Änderung und an dem Mieder sieht man das Futter an der oberen Kante. Den Stress wollte ich mir in der Nacht dann aber nicht mehr antun und ich habe die Arbeit an dem Kleid guten Gewissens beendet. Vorerst. Zum WGT möchte ich es aber mitnehmen und bis dahin fertig stellen.
Die Säume sind noch nicht gemacht und die Schulterpolster fehlen auch noch. Zusätzlich zu den Korrekturen sollte das bis Pfingsten machbar sein.
...aber es sieht soooo schön aus !!!zwar schade das es zur gala nicht fertig wurde,was deinem zauberhaften aussehen sicher keinen abbruch getan hat! und beim wgt wird es dann eben noch mehr bewundert;)
AntwortenLöschenSieht wirklich gut aus! Ich finde es zwar schade, das du "etwas altes" (ein andrer wundervolle Robe!) anziehen musstest, aber zum WGT freue ich mich schon wenn ich sie live sehen kann.
AntwortenLöschenSehr schön geworden! Ich hab echt Respekt vor jedem, der solche großen Projekte angeht und dann auch noch so toll umsetzt.
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